Kirchbauförderverein der Pfarrei Maria Geburt Ottweiler e.V.
 


Das Gotteshaus

Auf dieser Seite zeigen und beschreiben wir Ihnen unser Gotteshaus mit den vielfältigen Veränderungen, die es seit seiner Errichtung im 19. Jahrhundert erfahren hat.

Links neben dem Hauptportal unserer Kirche Maria Geburt ist eine Schrifttafel angebracht, wie sie auch an anderen historischen Gebäuden in Ottweiler zu finden ist. Auf dieser Tafel lesen wir, dass unser Gotteshaus vermutlich nach einem Generalplan des preußischen Baumeisters K. F. Schinkels erbaut worden sei. Jener Baumeister gilt als der bedeutendste Vertreter des Klassizismus im Preußen des 19. Jahrhunderts. Ohne Zweifel weist das Ottweiler Gotteshaus alle Merkmale einer klassizistischen Hallenkirche auf, weshalb hier zunächst kurz auf die Begriffe Klassizismus und Hallenkirche eingegangen wird und ein kurzer Blick auf den Genius Schinkel geworfen wird, der nicht nur als Baumeister und Architekt berühmt wurde, sondern sich auch als Maler, Grafiker und Bühnenbildner einen Namen machte.

Klassizismus
Als kunstgeschichtliche Epoche löst der Klassizismus in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Barock und das Rokoko ab. Auf dem Gebiet der Architektur wird er während der von Preußen geprägten Zeit des 19. Jahrhunderts zur prägenden Stilrichtung und fußt dabei vor allem auf dem Formenkanon des griechischen Tempelbaus. Als Gegenmodell zur Kunst des Barock und Rokoko kommt es beim Klassizismus zu einer merklichen Vereinfachung der Formen sowohl in der profanen wie der sakralen Architektur.

Hallenkirche
In diesem Licht ist auch der Bau der Ottweiler Kirche zu sehen, der in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts fällt, also in die Blütezeit des Klassizismus im preußischen Staat. Unsere Hallenkirche reiht sich in eine Reihe von acht klassizistischen Sakralbauten ein, die auf dem Gebiet des heutigen Saarlandes zwischen 1777 und 1847 errichtet wurden. Mit Ausnahme des Oktogonalbaus in Bischmisheim entsprechen alle Gotteshäuser dem Typus der Hallenkirche, die aus einem großen, rechteckigen Gemeindesaal besteht, an dessen beiden Schmalseiten sich ein Chor und ein Kirchturm anschließen. Im Innern der Kirchensäle finden sich keine Pfeiler oder Säulen, die den Raum in Haupt- und Seitenschiffe gliedern. Zugleich wird auf jede überbordende Ausschmückung durch Stuck oder ähnliches verzichtet. Die einfach gegliederten Wände gehen mit Rundkehlen in eine ebenso einfach gestaltete gewölbelose Decke über. Die folgenden fotografischen Außenansichten  der acht im klassizistischen Stil gebauten Kirchen des Saarlandes zeigen den bereits äußerlich erkennbaren einheitlichen Charakter des Baustils sehr deutlich.

Ottweiler weicht dabei in drei Punkten von dieser Einheitlichkeit ab. Als einzige Kirche hat sie einen in den Hauptraum integrierten Kirchturm, während die anderen Türme (mit Ausnahme von Bischmisheim) vollständig außerhalb des Hauptbaues stehen. Als einzige Kirche hat Ottweiler rechteckige Fenster und Türen, während alle anderen in Rundbögen ausgeführt sind. Und als einzige Kirche wird der Turm in Ottweiler von einem flachen Zeltdach abgeschlossen, während die anderen Kirchtürme meist hohe und spitze Pyramidendächer besitzen.

Schinkel
Karl Friedrich Schinkel (* 1781, † 1841) war 1810 an die preußische Oberbaudeputation in Berlin berufen und am 16. Dezember 1830 zum Geheimen Oberbaudirektor und Leiter dieser preußischen Zentralbehörde befördert worden. Mit Ausnahme der Kirchen von Bisten und Beaumarais, die vor bzw. nach Schinkel entstanden waren, konnte er mit allen anderen klassizistischen Bauten des heutigen Saarlandes befasst gewesen sein. Denn es war Pflicht, alle Pläne und Kostenanschläge von Bauvorhaben der öffentlichen Hand, welche die Bausumme von 500 Talern überstiegen, der Oberbaudeputation zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen. Ob es allerdings einen Generalplan Schinkels für bestimmte Sakralbauten gab, ist ungewiss. Überliefert ist, dass der vom Ottweiler Baumeister Benzel erstellte erste Plan für die Kirche von Berlin als "geschmackswidrig und unannehmbar" verworfen wurde. Sicher ist zudem, dass der St. Wendeler Architekt und Kommunalbaumeister Leonhard den zweiten Bauplan ausgearbeitet hatte, der dann auch die Zustimmung der Berliner Oberbaudeputation erlangte. Ob deren Leiter Schinkel hier persönlich eingegriffen hatte, wissen wir nicht. Dass er auch in der entlegenen Provinz durchaus selbst aktiv wurde, zeigt der Fall der Bischmisheimer Kirche. Auch hier war ein erster Plan in Berlin gescheitert, was dazu führte, dass Schinkel persönlich einen neuen Plan erstellte, der in Bischmisheim dann ausgeführt wurde. Der klassizistische Oktogonalbau dieser evangelischen Kirche gilt seitdem als das südlichste von Schinkel entworfene Bauwerk.

Ein Rundgang durch das Gotteshaus

Über eine breite Treppe betreten wir durch das Hauptportal und einen kleinen Windfang das Innere der Ottweiler Kirche und stehen am Ende des Mittelganges direkt unter der Empore. Die beiden kräftigen Pfeiler weisen darauf hin, dass wir zugleich unmittelbar unter dem Turm der Kirche stehen. Dieser im Grundriss quadratische Turm mit den Maßen von 6 x 6 m ist in den Hauptraum der Kirche integriert und ragt aus der Außenfassade nur 80 cm hervor. Der massive Teil des Turms verjüngt sich nach oben hin und ragt aus dem Dach heraus. Darauf stehen, wiederum etwas verjüngt die beiden abschließenden, in Holzkonstruktion ausgeführten Stockwerke des Glockenturms, die das Geläut beherbergen und nach oben mit einem flachen Zeltdach abgeschlossen sind.

Unter der Empore stehend sieht man links die nach oben führende Wendeltreppe. Gegenüber befindet sich der Seiteneingang, über den man von der Straße aus auch barrierefrei in die Kirche gelangen kann. An der Rückwand fallen zunächst zwei große Skulpturen ins Auge, ein großes Kruzifix und das Bildnis der Schmerzensmutter (Mater Dolorosa), über den Weihwassertellern links und rechts des Haupteinganges. In der Ecke zum Seiteneingang steht der Schriftenstand und rechts am Aufgang der Wendeltreppe ist die im Mai 2009 feierlich unterzeichnete Ökumenische Partnerschaftsvereinbarung zwischen den evang. und kath. Kirchengemeinden ausgestellt.

Die Empore war ursprünglich nur etwa halb so breit wie heute, weil nach der Fertigstellung der Kirche 1834 noch keine Orgel vorhanden war. Beim Blick zur Decke des Eingangsbereichs erkennt man deutlich, dass der Hauptbalken (Architrav) der ersten Empore auf vier in einer gemeinsamen Flucht angeordneten Säulen liegt, von denen zwei an die Außenmauern angelehnt sind. Die beiden anderen stehen frei, setzen sich auf der Empore fort und tragen konstruktiv den Kirchturm. Als dann im Jahre 1861 die neue Schlimbach-Orgel angeschafft wurde, musste man zunächst die Empore vergrößern, um Raum für das große Instrument zu gewinnen. Dazu errichtete man die beiden runden Pfeiler, auf denen dann der Architrav der erweiterten Empore aufgelegt werden konnte. Die Orgel selbst stand damals noch nicht zwischen den beiden Pfeilern auf der Empore, sondern komplett davor, dicht an der Emporenbrüstung. Auch wurde die Orgel anfangs nicht von einem davor freistehenden Spieltisch aus bespielt. Der Platz des Organisten war vielmehr an der linken Seite, wo der ursprüngliche Spieltisch mit den beiden Manualen, den Pedalen und den Orgelregistern angebracht war. Man sprach in diesem Fall von einer sog. "seitenspieligen Orgel". Das komplette Versetzen der Orgel mit dem Umbau des Spieltisches fand erst während der großen Revision des Instruments in den 1970er Jahren statt.

Beim Blick in den Kirchenraum fallen die freundlich helle Farbgestaltung und eine zurückhaltende Ausstattung ins Auge. Beides hat seine Ursache in der grundlegenden Neugestaltung nach der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Dass der Kirchensaal nach dem Geschmack früherer Zeiten auch schon aufwändiger ausgestattet war, zeigt eindrucksvoll die aus dem Jahr 1906 stammende Aufnahme. Sie entstand sieben Jahre nach der Fertigstellung des Choranbaus, mit dem der Altarraum erheblich erweitert wurde. Neben dem Hochaltar unter den Rundbogenfenstern, an dem der Priester mit dem Rücken zur Gemeinde die Messe zelebrierte und den beiden Seitenaltären, erkennt man mit Kommunionbank und Kanzel weiteres bis zum II. Vatikanum gebräuchliches Inventar. Hinter dem linken Seitenaltar war die vom Chor aus zugängliche Herz-Jesu-Kapelle, während auf der gegenüber liegenden Seite die Sakristei untergebracht war. Diese beiden Räume wurden erst im Jahre 1936 im Rahmen des Neubaus einer geräumigen Sakristei mit jeweils zwei großen Rundbögen geöffnet und neu gestaltet. Seither befindet sich links der Marienaltar und rechts der Josefsaltar. Vier Jahre zuvor hatte man die Freiflächen über den Seitenaltären dem damals berühmten Kirchenmaler Alfred Gottwald (* 1893 † 1971) zur Gestaltung mehrerer großflächiger Gemälde überlassen.

Die funktionalen Veränderungen am Kircheninneren werden durch einen Vergleich der Altarbereiche an der Chorseite sehr deutlich. Der Altar, der mit Elementen der früheren Kommunionbank umsäumt ist, steht heute als zentraler Ort der Eucharistiefeier in der Mitte des Chorraumes, genau an der Stelle, an der ab 1834 der erste Hochaltar gestanden hatte. Rechts davon ist die Sitzgruppe mit dem Priestersitz, links der Ambo für die gottesdienstlichen Lesungen. Dahinter sieht man unter dem einem Baldachin nachempfundenen romanisierten Dach den Tabernakel, der sich wiederum genau an der Stelle des Tabernakels im zweiten Hochaltar befindet, der nach Fertigstellung des 1897 begonnenen Choranbaus am 30. Juni 1899 konsekriert worden war.


Über jedem der beiden Seitenaltäre befindet sich ein zum Kircheninneren geschlossener Raum, wobei der linke zur Rückseite hin zwei Außenfenster hat, der rechte eines. Die Bedeutung dieser beiden Kammern gibt derzeit noch Rätsel auf. Beide können über den Dachboden betreten werden. Zumindest der rechte Raum war früher zusätzlich auch von unten über eine Leiter aus der ehemaligen Sakristei erreichbar. In ihm fanden sich Hochschränke mit alten Paramenten.

Die beiden Seitenaltäre haben keine liturgische Bedeutung mehr und dienen heute ausschließlich als Andachtsstätten für die Gläubigen. Im linken Altar ist die Madonna im Strahlenkranz zu sehen. Davor stehen das Taufbecken, eine Stiftung des "Marianischen Bundes" von 1864, die Osterkerze, der Krug mit dem geweihten Wasser und die beiden Ständer für die Opferkerzen. Im rechten Altar ist die Statue des hl. Josef aufgestellt. Dort befindet sich auch der Zugang aus der Sakristei in den Kirchenraum.


An den Wänden vor den beiden Seitenaltären sind zwei weitere Stauen zu sehen. Links die Figur der Barbara von Nikomedien, die als Schutzpatronin der Bergleute auch als  Namensgeberin der Sankt-Barbara-Erzbruderschaft Ottweiler fungiert. Rechts ist die hl. Mechthildis zu sehen. Diese Figur bezieht sich auf eine bereits vor der Reformation bestehende, von der Johanniskirche zu Neumünster abhängige Kapelle in der Stadt, aus der nach der Reformation das heutige Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde hervorging. Diese Kapelle war der hl. Mechtildis und dem Heiligen Kreuz geweiht (Doppelpatrozinium). Der Verbleib der zahlreichen weiteren Figuren, die in der Kirche einmal aufgestellt waren, liegt im Dunkeln. Das gilt auch für  die Statue des hl. Terentius, der im Jahre 1850 zweiter Patron der Pfarrgemeinde wurde. Terentius war anfangs des 5. Jahrhunderts zwanzig Jahre Bischof der Diözese von Metz, zu der unsere Gegend lange gehörte. Seine Gebeine sollen im 9. Jahrhundert von Bischof Adventius in das von ihm gegründete Chorherrenstift am Westhang des Hahnenbergs übertragen worden sein. Dort sollen diese Reliquien in einem Schrein in der Stiftskirche, später dann in der Kirche des Benediktinerinnenklosters Neumünster aufbewahrt worden und Ziel von Wallfahrten der Christen aus der ganzen Gegend gewesen sein.

Der Kreuzweg

In den meisten katholischen Gotteshäusern gehört der Kreuzweg als Darstellung des Leidensweges Jesu zur festen Ausstattung der Innenräume. In den ersten drei Jahrzehnten war das in Maria Geburt noch nicht der Fall. Erst im Jahre 1864 konnte die 14 Kreuzwegtafeln angeschafft werden. Sie blieben in der Kirche bis zum Umbau des Innenraums im Jahre 1906. Zusammen mit den zehn von der Firma Hertel & Lersch in Düsseldorf gefertigten neuen Fenstern im Gemeindesaal schaffte die Pfarrei auch den neuen, heute noch vorhandenen Kreuzweg an, dessen einzelne Bildtafeln dem Geschmack der Zeit entsprechend gerahmt waren.

Die ersten Kreuzwegtafeln von 1864 gingen als Geschenk nach Münchwies, das damals zum Ottweiler Pfarrbezirk gehörte und wo unter Leitung von Pfarrer Paul Hilterscheid ab 1905 mit dem Neubau der Herz Jesu Kirche begonnen worden war. Im Zuge der Neugestaltung des Ottweiler Kirchenraumes nach der Liturgiereform erhielten die einzelnen Stationstafeln des Kreuzweges moderne Rahmen und wurden schließlich in den 1990er Jahren gruppenweise unter den Fenstern angeordnet.

Die Kirchenfenster

Die zehn Fenster im Kirchensaal waren 1834 beim Bau des Gotteshauses von der Firma Stumm aus Neunkirchen gefertigt und eingebaut worden. Beim großen Umbau der Kirche im Jahre 1906 entschied man sich auch zum Austausch der Fenster und griff auf die Firma Hertel & Lersch aus Düsseldorf zurück, die wenige Jahre zuvor bereits die sechs Rundbogenfenster des Choranbaus und ein weiteres kleines Rundbogenfenster im linken Seitenaltar gefertigt hatte. 

Glasmalkunst im Saarland

"Das Saarland gehört zu den Regionen Europas, in denen der Glasmalkunst ein besonders hoher Stellenwert zukommt." Diese Aussage stammt von der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V., die im Rahmen des Projektes zur Erhebung der Glasmalkunst im Saarland im Jahre 2018 alle Fenster von Maria Geburt Ottweiler erfasste. Das mit dem Bistum Trier und der Regierung des Saarlandes abgesprochene Projekt hat zum Ziel, bis Ende 2019 alle Glasmalereien des Saarlandes im Internet zugänglich zu machen. Das Grundlagenmaterial des Projekts wird zudem eingebettet in die große kulturhistorische Untersuchung der Europäischen Akademie für Glasmalerei - Stiftung zur Glasmalerei in den alten Rheinlanden.

Die acht großen Fenster der Seitenwände zeigen in barocken Medaillons die acht Seligpreisungen der Bergpredigt Jesu, wie sie in Mt 5,1 - 12 überliefert wurden. Zu jeder Seligpreisung ist eine auf ihre Aussage bezogene Szene bildlich dargestellt. Die beiden Fenster an der Emporenseite tragen lediglich barocke Rahmenbordüren ohne Motive.

In den fünf symmetrisch angeordneten Chorfenstern sind Szenen zu Maria und Jesus dargestellt. Das sechste Fenster ist ohne Bildmotiv einfach verglast worden.

Die Fenster der Sakristei wurden bei deren Neubau im Jahre 1936 in der Trierer Glaskunstwerkstatt Binsfeld gefertigt und eingebaut. Sie zeigen hauptsächlich Darstellungen der zur Pfarrei gehörenden Kirchen und Kapellen mit deren Patronen.

Alle Fenster werden in den nachfolgenden Bildgalerien entsprechend der Nummerierung des Grundrissplanes der Kirche dargestellt und erläutert.
(Durch einen Klick auf den Plan vergrößert sich dieser)


Fenster 1 bis 8

Die Seligpreisungen 


Fenster 9 bis 14

Chorfenster und Seitenaltar

Die fünf ausgemalten Chorfenster zeigen in den oberen Hauptteilen Szenen über Maria und ihren Sohn Jesus. In den unteren Teilen werden Hinweise zu entsprechenden Stellen des alten Testaments wiedergegeben. Im mittleren Fenster ist dies eine szenische Darstellung und in den übrigen vier Fenstern sind es (wahrscheinlich) Darstellungen von Propheten mit den entsprechenden Schriftrollen und Textstellen des Alten Testaments. Das Fenster im Marienaltar ist eine reine Ornament-Malerei.


Die unteren Teile der Chorfenster mit Zitaten bzw. der Szene aus dem Alten Testament stehen inhaltlich in Beziehung zu den darüberstehenden Hauptmotiven. Die Bücher des AT sind von links nach rechts: Jesaja (Jes), Micha (Mi), Genesis (Gen), Hosea (Hos) und Psalmen (Ps). Die Zitate sind bei den Bildern angegeben.


Fenster 15 bis 21

Sakristei

Die recht großzügig dimensionierte Sakristei wurde im Jahre 1936 unter der Regie von Pfarrer Nikolaus Jonas um die nach Osten weisende Ecke der Kirche herum an die Südostseite des Chores mit 2 Etagen angebaut. In die Fensteröffnungen wurden sieben doppelflügelige Fenster mit Glasmalereien der Trierer Glaskunstwerkstatt Binsfeld eingebaut. Aus Anlass der Reparatur eines der Fenster im Jahre 2017 stellte sich heraus, dass die Glaskunstwerkstatt Binsfeld noch sämtliche Original-Zeichnungen zu den Fenster der Ottweiler Sakristei in ihrem Archiv aufbewahrt.


Wird fortgesetzt: hwb · 11.3.2019